Der Sicherheitsdienst hat vielfältige Aufgaben

Der Sicherheitsdienst ist vermutlich Jedermann ein Begriff. Doch was genau man darunter versteht, lässt sich nicht so einfach definieren. Zunächst einmal kennt man den Sicherheitsdienst aus noblen Wohngegenden, in denen er stetig Streife fährt und penibel auf fremde Personen achtet, die sich im Viertel aufhalten. Dabei wird dieser Sicherheitsdienst, der im Übrigen oftmals einer Detektei angeschlossen ist, in der Regel von den Anwohnern selbst bezahlt, oftmals nachdem zahlreiche Einbrüche in der Gegend geschehen sind. Man versucht sich so vor Dieben und dem Gefühl der Gefahr zu schützen, was in der Regel auch recht gut funktioniert.

Doch der Sicherheitsdienst wird noch in vielen weiteren Fällen eingesetzt, so etwa bei diversen Veranstaltungen. Hier wird man jedoch eher von der Security sprechen, als nur vom Sicherheitsdienst. Denn diese sorgt für den Einlass, beobachtet das Geschehen auf den Veranstaltungen und hilft oftmals, Schlägereien zu vermeiden oder Streitereien zu schlichten.

Ein weiterer Aufgabenbereich, den ein Sicherheitsdienst übernimmt, besteht im Personenschutz. Hierbei kommt es vor allen Dingen auf die richtige Ausbildung an, denn ein Bodyguard oder Personenschützer kann nicht einfach mal eben andere Personen schützen, sondern muss hierfür ein geschultes Auge für Gefahren besitzen, diverse Kampftechniken beherrschen und wird in einigen Fällen auch mit einer Schusswaffe ausgestattet sein. Damit man sich als Personenschützer verdingen kann, insbesondere mit einer Schusswaffe, bedarf es dann natürlich eines polizeilichen Führungszeugnisses, sowie eines Waffenscheins. Dies wird jeder Sicherheitsdienst bestätigen, der Personenschützer einstellen will.

Zusätzlich sind diese Unternehmen auch für Alarmanlagen, deren Installation und Überwachung zuständig. So werden die Sicherheitsdienste beim Auslösen eines Alarms oft als erstes benachrichtigt, sogar noch vor der eigentlichen Polizei.