Wenn die Kosten in astronomische Höhen steigen

Wer in der kalten Jahreszeit eine warme Wohnung hat, der kann sich glücklich schätzen. Und noch glücklicher sind die Menschen, die auch in der Lage sind, die Kosten, die für Heizung und Strom, also die Energiekosten, aufzubringen. Auch wenn in jüngster Zeit die Preise für Öl und Gas auf globaler Ebene stark gefallen sind, so ist der Kostenfaktor für diese Posten im Jahr nicht zu unterschätzen. Und so manche Wohnung bleibt, um zusätzliche Kosten zu sparen, kalt.

Wir leben in einer hoch technisierten Umwelt und sind es gewöhnt, um Licht und Wärme zu erzeugen, einfach den Schalter bzw. den Regler zu betätigen. Wer Strom verbraucht, der macht sich nur selten Gedanken darum, wie der Strom überhaupt erzeugt wird. Aber neben dem Strom sind die Heizkosten die größten Kostenfaktoren in einem Haushalt. Der enorme Anstieg aber auch die zunehmende Belastung der Umwelt erfordert einen verantwortungsvollen Umgang mit der Heizung. Wer richtig heizt, erspart sich am Ende des Winters bzw. bei der nächsten Jahresabrechnung eine böse Überraschung.

Werden Räume viel benutzt, zum Beispiel ein Wohn- oder Arbeitszimmer, so liegt die ideale Temperatur bei etwa 20°. In Räumen, die zum Schlafen verwendet werden, genügen Temperaturen zwischen 16 und 18°. Des Weiteren kann eine Nachtabsenkung auf 15 bis 16° vorgenommen werden. Wer für mehrere Tage verreist, sollte ebenfalls die Temperatur in der Wohnung bzw. im Haus absenken. Viele moderne Heizanlagen verfügen über entsprechende Einstellmöglichkeiten, so dass diese Temperaturabsenkungen entweder komfortabel per Knopfdruck eingestellt werden können oder im Falle der nächtlichen Reduzierung sogar automatisiert vonstatten gehen. Wer nach der Faustregel, dass jedes Grad der Raumtemperatur, das reduziert wird, eine Minderung der Heizkosten um sechs Prozent bewirkt, so können die Kosten bei einer Reduzierung von 25° auf 21° um ganze 24 Prozent vermindert werden.

Besitzer von Wasserbetten kennen das Dilemma mit der Stromrechnung. Auf der einen Seite soll das Bett schön kuschelig warm sein, auf der anderen Seite hat man den Stromzähler immer im Hinterkopf. Hier lässt sich lediglich durch eine effiziente und hochwertige Heizanlage Strom sparen.

Eine weitere Möglichkeit, die Energiekosten zu senken, ist die Wahl des Stromlieferanten. Sicherlich kommt auf den ersten Blick immer der gleiche Strom aus der Steckdose. Doch wie wird der jeweilige Strom, für den man entsprechend bezahlen muss, gewonnen? Hier gibt es verschiedene Verfahren. Die wohl am meisten von den Medien diskutierte Möglichkeit ist die Gewinnung von Strom aus Atomkraft. Seit mehreren Jahren schon betreibt die Regierung der Bundesrepublik eine entschiedene Ausstiegspolitik. Im Vordergrund der Bemühungen, einen Ausstieg aus der Atomenergie zu ermöglichen, stehen so genannte erneuerbare Energien. Zu diesen Energien zählen beispielsweise Wind, Sonne, Wasser und auch die Biomasse. Strom, der aus diesen Medien gewonnen wird, bezeichnet man als Öko-Strom.

Die Unterschiede, die nicht nur zwischen den verschiedenen Anbietern herrschen, auch die vielen Tarife, die auf dem Markt erhältlich sind, weisen große Unterschiede auf. Seit der Öffnung des Strommarktes ist es möglich, sich „seinen“ ganz persönlichen Stromanbieter auszusuchen, der die besten und günstigsten Konditionen anzubieten weiß. Diese Öffnung führte zu einer deutlichen Belebung des Strommarktes. Allerdings ist es für die neuen Konkurrenten oft schwer, sich gegen die großen, meist überregional tätigen Unternehmen behaupten zu können. Noch wird der Markt von einigen wenigen Unternehmen beherrscht, doch drängt immer mehr Konkurrenz in das Segment, nicht zuletzt durch die Verwendung von alternativen Energien.

Wer also nicht nur durch einen entsprechenden Umgang mit Strom und Heizung so viel Geld wie möglich sparen möchte, der sollte seinen Tarif bei seinem momentanen Anbieter mit dem der anderen Marktteilnehmer vergleichen. Zu diesem Zweck finden sich im Internet verschiedene einschlägige Portale, die sich mit dem Thema rund um die Energiekosten beschäftigen. Kommt ein Wechsel in Frage, geht dies meist einfacher, als man im ersten Moment vielleicht denken mag.